Der CH 53G der Bundeswehr!



Der CH 53G der Bundeswehr!
Modell und Original
                  Jonathan Tschanz

Hersteller: Sikorsky - Länge: 20,5 m - 
Länge über alles: 26,87 m - Höhe: 7,6 m - 
Hauptrotordurchmesser: 22,02 m - 
Grundgewicht: 10.180 kg incl. Tank - 
Abflugmasse: ca. 16.965 kg (GS = 19.050 Kg) - 
Zuladung: 9.000 kg außen, 6.000 Kg innen - 
Geschwindigkeit: ca. 300 km/h max. - 
Reisegeschwindigkeit: ca. 250 - 
Marschgeschwindigkeit: 215 Km/h - 
Reichweite: ca. 880 km (mit Zusatztanks) - 
Antrieb: 2 General Electric T64-GE-6 
mit je 2.175 kW (GS = T64-GE-7 mit je 2.927 kW)
bezüglich CH-53 E Super Stallion >>> - 
Steigrate: 12,7 m/s mit 11.340 kg Zuladung - 
Dienstgipfelhöhe: 5.640 m    
Beschreibung der Aufgaben: 
Der Sikorsky CH-53 ist das 
Arbeitpferd der Heeresflieger
Er ist einer der größten Hubschrauber 
der westlichen Streitkräfte und zeichnet sich 
durch eine große Ladekapazität bei hoher 
Transportgeschwindigkeit und Zuverlässigkeit aus.
Der CH-53 G dient bei den Heeresfliegern als 
schwerer Transporthubschrauber. 
Die Aufgabe im Kriesenfall ist vor allem 
der schnelle Transport von Material und 
Personal ins Kampfgebiet. 
Daneben gehörte auch die Heranführung 
neuer Truppen - 
bzw. deren Austausch - 
und die Evakuierung von Verletzten zu den 
Aufgaben der Transportflieger. 
Mit den Heeresfliegern können ferner bei Bedarf 
schnell Spezialkräfte in die Nähe ihres 
Einsatzortes verbracht werden.
In neuester Zeit kamen dem Hubschrauber auch 
zivile Aufgabe zu. 
So wurde beispelsweise der 
CH-53 in Juguslawien eingesetzt, 
diente im Auftrag der UNO den Kontrolleuren im 
Irak oder versorgte Anfang der 
90er Jahre Kurden im Kriesengebiet. 
Im August 2002 wurde dieser Typ erfolgreich 
bei der Bekämpfung der ELBE-Katastrophe eingesetzt 
( s. Flugansicht). Zur Befestigung aufgeweichter 
Deiche transportierte der CH-53 dort z. T. 4 Säcke 
mit je einer Tonne Sand zu den neuralgischen Bereichen.
Da zu Zeiten des “kalten Krieges” im Warschauer 
Packt Kampfhubschrauber vom Typ
 Mil Mi 24 geflogen wurden, übernahm der 
CH-53 auf Grund seiner vergleichbaren Größe im Westen 
auch bei Gefechtsmanövern die Aggressorrolle eines 
vermeintlichen Angreifers, indem er die Mil Mi simulierte.
 Das simulierte Angriffsmuster der anderen Hubschrauber 
bestand im Tiefflugangriff, abfeuern von ungelenkten Raketen, 
hochziehen, wegbrechen zur Seite hin und Übergang in den 
erneuten Tiefflug. Sowohl Piloten, als auch Material erreichten 
dabei die Leistungsgrenzen.
Außenlasten: Mittels Außenlasthaken 
kann er auch sperrige Güter 
bis zu 9 t befördern, jedoch nur 
bei teilgefüllten Treibstofftanks. 
Mit vollen Tanks dürfen lediglich 5,5 t
 mitgeführt werden. Man verwendet für
 den Aussenlasttransport Netze und 
Geschirre mit unterschiedlicher Kapazität und Tragkraft.    
Laderaum: Der gräumige Laderaum 
fasst wahlweise 36 Sitzplätze für voll ausgerüstete 
Soldaten, 24 Tragen, 6 Tonnen Material oder 
zwei 2 Luftlandepanzer “Wiesel” !  
Modernisierungen: Da Planungen vorsahen, 
den CH-53 noch bis etwa 2025 im 
Dienst zu halten, ließ die Bundeswehr 
bei Eurocopter diverse Maschinen für weitere 
Nutzungsdauer und “Out-of-Area”-Einsätze modernisieren. 
Alle Maschinen erhielten eine Zusatzpanzerung, 
sowie Maschinengewehre an den Türen. 
Die kampfgesteigerte Version GS bekam einen 
größeren Aktionsradius durch Einbau zusätzliche 
Außentanks. Ferner wurden zusätzliche 
Stromaggregate für Funk am Boden eingebaut, 
weitere Systeme zur elektronischen Selbstverteidigung 
und ein Nachtsichtgerät-Kompatibles Cockpit. 
Umfangreiche Eloka-SA-Geräte befinden sich an Bord.
Geschichte:
Der CH-53 wurde Anfang der 60er 
Jahre durch die Firma Sikorky entwickelt.
 Auslöser war eine Ausschreibung des 
US Marine für einen schnellen, 
allwetterfähigen und gepanzerten 
Kampfzonen-Transporthubschrauber. 
Um möglichst schnell zu eine flugfähigen 
Maschine zu kommen, griff 
Sikorsky auf schon vorhandene 
Komponenten zurück. Der Prototyp 
hob 1964 ab und gewann die Ausschreibung 
gegenüber anderen Wettbewerbern. 
Drei Jahre später begann bereits die Auslieferung. 
Dies sollte der Beginn eines des 
erfolgreichsten Helikopters 
der westlichen Welt werden. 
Mehrere Varianten wurden für 
unterschiedliche Zwecke entwickelt.
Auch in Deutschland suchte man zur gleichen 
Zeit nach einem moderneren Hubschrauber für das Heer. 
1965 war Bedarf für die Anschaffung eines neuen, 
turbinengetriebenen Transporthubschrauber 
zur Ablösung der veralteten und zu kleinen 
bzw. H-21. Ein Planungsausschuß kam zum Schluß,
das dass Heer einen Helicopter mit 
mindestens 5 Tonnen Frachtkapazität benötigt. 
Damals erfüllten diese Vorgaben 
lediglich der CH-53 sowie der CH-47 Chinnook von 
Boeing-Vertol, wobei beide Maschine etwa gleich 
viel kosteten. Obwohl die mit 2 Rotoren fliegende 
Boeing-Maschine größer war, bestanden Nachteile 
bezüglich des größere Platzbedarfs aufgrund der 
beiden Rotoren sowie einer schlechteren Manövrierfähigkeit 
gegenüber dem Konzept mit einem Hauptrotor. 
Die Entscheidung fiel folglich zu Gunsten von Sikorsky aus. 
Der Bundestag beschloß die Bestellung von 110 Hubschrauber.
Firma VFW-Fokker übernahm dazu nicht nur 
die Leitung des gesamten Programmes, 
sondern auch die Serienfertigung. Weitere 
Firmen, wie MBB, Dornier und MTU waren 
beteiligt. Von 1972 bis 1975 wurden 
110 Maschinen aus den beteiligten Werken ausgeliefert. 
VFW-Fokker übernahm auch die technische 
Betreuung und Wartung in den ersten Jahren. 
Heute wird dies durch die Firma Eurocopter gewährleistet.
 

Das Modell von Revell im mastab 1:72












Modell 1:48 von Revell



















Innenraum einer CH 53G Originall Fotos in Grenchen aufgenomen!











































Cockpit




















Aussenansicht 












































































Gruppenfahrzeug!






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